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Die Königin und ich

Das Mädchen Sophie ist nicht einfach nur krank – sie stirbt. Und, unausgesprochen, weiß sie es auch. Nur kann sie, noch nicht, mit ihren Eltern darüber reden. Königin2_168

Doch erscheint da eines Tages die Königin bei ihr. Sehr vornehm und höflich unterhalten sie sich miteinander, und als es Sophie beim nächsten Besuch der Königin gar nicht gut geht, tanzt sie sogar für das Mädchen, was Sophie wenigstens zum Lachen bringt.

Schwierig wird es, als ihre Mutter ein von Sophie gemaltes Bild der Königin entdeckt und nachfragt – denn eigentlich erzählt Sophie ihrer Mutter ja immer alles. Diesmal jedoch nicht: Dass die Königin Sophie besucht, soll ihr Geheimnis bleiben.

Nach und nach nähern sich Sophie und die Königin – die sogar Fadenspiele und Dame mit ihr spielt – einander an, und auch im Krankenhaus besucht die Königin das Mädchen. Hier endlich kann Sophie sich überwinden und ihre Sorgen mit der Königin besprechen, die verspricht, ihr zu helfen. Als Sophie schließlich stirbt, sind ihre Eltern gar nicht mehr so aufgeregt. Und Sophie kann mit der Königin mitgehen.

Ein Buch zur Sterbebegleitung, und Cornelia Haas hat wunderbare, sehr stimmungsvolle und angemessene Bilder dazu gemalt: Ein Glücksfall für diese Geschichte.